Zukunftsplanung

für das „Offene Gruppenkonzept“ der OGS an der Marienschule

   
Mit dem ersten Tag der Sommerferien 2017 wurde an der Marienschule mit einem Umbau im Hauptgebäude begonnen. Die Stadt Recklinghausen beabsichtigt mit dem Umbau des Dachgeschosses eine effektive Nutzung des Gebäudes. Vorgesehen ist, dass sich nach dem Umbau die Räumlichkeiten für Schulleiterzimmer, Sekretariat, Lehrerzimmer und Besprechungsraum nur noch im Dachgeschoss befinden und die Räume im jetzigen ersten OG zur Nutzung der OGS hinzugezogen werden können.    
Die Mitarbeiter der OGS haben sich aufgrund veränderter Rahmen- und Resourcenbedingungen ein Konzept überlegt, dass die Kinder an unserem Standort in ihrer kindlichen Entwicklung sinnvoll und pädagogisch wertvoll unterstützen soll. Das geplante Konzept sieht Folgendes vor:    
Im Nebengebäude Nr. 32 gibt es im Eingangsbereich direkt neben der Treppe eine Art „Empfangstresen“, dieser wird für jegliche An- und Abmeldung von Kindern dienen. Der Tresen ist von einer Mitarbeiterin besetzt, wenn die Kinder nach der Unterrichtszeit in der OGS eintreffen.  
Dort werden die Kinder auch angehalten ihre Namensmagnet an den jeweiligen Raum zu hängen, wodurch sie anzeigen, wo sie sich aufhalten möchten. Jeder Raum der OGS wird durch eine Symbolkarte gekennzeichnet. Ein Raumwechsel muss durch Umstecken des Namens angezeigt werden.  
Nach der Anmeldung können die Kinder ihre Tornister und Jacken in die Eigentumsschränke bringen. Diese werden an den Wänden vom Flurbereich im EG zwischen Mensa und Blauer Gruppe (Bären -Bau) stehen, sowie später mal im 1.OG im (ehemaligen)Kopierraum. Jeder Schüler bekommt seinen eigenen Schrank.    
Raumaufteilung der vier OGS Räume und Mensa

Die ehemaligen Gruppenbezeichnungen „Rot-Gelb-Grün und Blau“ werden durch die Namen „Bären-Bau“ und „Bienenstock“ abgelöst, um eine leichtere Assoziation zur Aktivität und der daraus möglicherweise resultierenden Lautstärke herstellen zu können.

   

Die Blaue Gruppe (Raum 11) wird zum „Bären -Bau“ umbenannt, der ein ruhigerer Raum werden soll. In diesem Raum sind die vorhandenen Deckenschienen mit Vorhängen bestückt worden, um drei kleinere Bereiche zu erzeugen. Das Highlight des Raumes ist das Snoozelpodest mit Spiegelwand, Licht- und Sprudelsäule. Die Decke über dem Snoozelpodest ist mit Organza behangen werden.

 
Dem gegenüber befindet sich eine Leseecke, die durch einen Raumteiler mit Büchern und einer gemütlichen Sofasitzgelegenheit zum Schmökern einlädt.  
Im zweiten Bereich gibt es eine Kinderspielküche mit Tisch und Stühlen.  
Ein achteckiger Tisch soll im dritten abgetrennten Bereich stehen, an dem sich die Kinder mit Barbiepuppen, Polly Pocket, Monster High etc. zum Rollenspiel treffen können. Im vorderen Bereich des „Bären-Baus“ steht ein weiterer Tisch mit Bestuhlung, der für ruhige/leise Freizeitangebote genutzt werden kann.  
   
Die Gelbe Gruppe (Raum 10) wurde zum „ Bienenstock“ umbenannt. Auch in diesem Raum sind die vorhandenen Deckenschienen mit Vorhängen bestückt worden, um drei kleinere Bereiche zu erzeugen. In diesem Raum darf es aktiver zugehen. Direkt neben dem Eingang rechts neben dem Einbauschrank stehen zwei Werkbänke. In dem Einbauschrank wird das passende Werkzeug aufbewahrt.  
 
Ein Puppenhaus steht an einer linken Wand in der Nähe der Tür.  
Vor dem Waschbecken steht ein selbstgebauter Legotisch, mit montierten Legoplatten und eingelassener Aufbewahrungskiste in der Mitte für die Legosteine.  
Unter dem linken Fenster befindet sich ein Bauteppich nur für Holzspielzeug. Der nächste Teppich ist ein Straßenteppich für Spielzeugautos. Unter dem rechten Fenster gibt es einen Spielteppich nur für Playmobil.  
Zum Ende der Umbauphase soll in der Drachenklasse (Raum 3) Tisch- und Stuhlordnung erhalten bleiben. Ein Durchbruch zum Lehrerzimmer wird mit einer verschließbaren Tür hergestellt. Die Einbauschränke im Lehrerzimmer bleiben erhalten. Hier werden Gesellschaftsspiele und Bastelmaterial aufbewahrt. Im Lehrerzimmer stehen drei Tischgruppen mit Bestuhlung. Die vorhandene Tür zum Flur soll erhalten bleiben, damit im Vormittagsbereich der Muttersprachliche Ergänzungsunterricht hier stattfinden kann.    
In der Delfinklasse (Raum 5) und im Schulleiterzimmer mit Sekretariat (Raum 6) wird ein Durchbruch mit verschließbarer Tür vorgenommen. Tisch- und Stuhlordnung des Klassenraums sollen beibehalten werden. Das Schulleiterzimmer und Sekretariat werden zu einem (Neben-)Raum verbunden, die Zwischenwand wird weggenommen. Im neuen Nebenraum sollen 3 Tische mit Bestuhlung stehen. Die vorhandene Tür zum Flur soll beibehalten werden, damit am Vormittag die Förderschulkräfte den Raum zum Unterrichten nutzen können.    
Die Schüler können ihre Hausaufgaben in den Klassenräumen der Delfine und Drachen anfertigen.    
Nach der gemeinsamen Einnahme des Mittagessens steht die Mensa bei Regenwetter für sportliche Angebote zur Verfügung. Hier kann mit einer Wii und über den installierten Beamer ein Wii-Sport-Angebot im Wechsel genutzt werden. Des Weiteren könnten hier auch Filmangebote über Fernseher und Beamer genutzt werden.    
Vorzüge des offenen Gruppenkonzepts:    
* Frei gewählte Spielgruppen mit selbstgewählten Aktivitäten

Die Signale der Kinder stehen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit der Erzieher, so dass man individuell auf dem Reifeprozess des Kindes eingehen kann

* Gemeinsame Verantwortung und Kooperation werden zum Teamprozess der Betreuer, der durch ständiges Reflektieren und durch evtl. Erfahrungen zu einer gemeinsamen Leitlinie führen wird

* Für den kindlichen Bildungsprozess sind vor allem andere /größere Kinder von großer Bedeutung

* Die Unternehmungslust und der Wissendurst wird durch selbstgewählte Aktivität gestärkt

* Wichtig ist es, dass ein Kind überall einen Ansprechpartner hat , wobei es auch eine „Erwachsenen- freie- Zone“ geben muss

* Jeder Betreuer ist für die Kinder da, die sich in ihrem Blickfeld aufhalten - das sogenannte „Meine“ und „Deine“ Kinder gibt es in diesem Fall nicht mehr

* Wenn ein Kind Hilfe, Unterstützung oder das Gespräch mit einem Betreuer sucht, ist dieser zuständig