Projekte

Mediation an der Marienschule

Das Leben besteht aus vielen kleinen und großen Entscheidungen und Konflikten. Uneinigkeiten und Spannungen gehören zum Alltag eines jeden Menschen und sind normal.

Im Elternhaus, in der Schule und in der offenen Ganztagsschule gehören Konflikte zum Aufwachsen und zur Weiterentwicklung dazu. Probleme, Streitereien und Auseinandersetzungen können jedoch bei Kindern seelischen Kummer und körperliche Beschwerden auslösen und das Lernen behindern.

Im Schulalltag lernen die SchülerInnen der Marienschule viele Möglichkeiten der Konfliktbewältigung.

Grundlegend ist eine Haltung aller in der Marienschule tätigen MitarbeiterInnen, Konflikte als Chance zu begreifen. Die Entwicklung einer friedlichen Streitkultur bedarf Geduld und Toleranz sowie ein abgestimmtes Verfahren zur Konfliktlösung und zum Umgang mit Regelverstößen.

Eine gute Streitkultur stärkt Kinder in ihrem Selbstbewusstsein und in ihrer Selbstwirksamkeit.

Erfahrungsgemäß gibt es jedoch immer wieder Streitfälle, für die eine allparteiliche, dritte Person gebraucht wird. Auch das ist normal. Für diese Fälle ist es hilfreich, Schulmediatorinnen und Schulmediatoren zu haben.

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Seit Juni 2019 haben die SchülerInnen der Marienschule nun die Möglichkeit,

Konflikte auch im Rahmen einer Mediation zu lösen.

Hierzu stehen die zwei ausgebildeten Mediatoren

 Karin Niehus und Karl-Heinz Müller

des Vereins Seniors in School - SiS ehrenamtlich zur Verfügung.